Das sind wir:
Eine deutsch-französische Familie aus dem Elsass –
und Gaudete ist inzwischen zu einem echten Familienprojekt geworden.
Nicole
erzählt Geschichten, seit dem Kindergarten
Frédéric
verbeißt sich auch mal in eine Homepage, bis sie funktioniert
Jérémie
hört genau hin, liest Korrektur und nimmt kein Blatt vor den Mund
Marguerite
testet Spiele, Bastelideen und alles was Spaß machen soll
Die Geschichte hinter Gaudete:
Gaudete scheitert
Die Geschichte „Gaudete fliegt raus“ ist eigentlich für ein ganz anderes Projekt entstanden.
Als dieses zu scheitern drohte, versuchte ich, Gaudete irgendwie doch noch den Weg in die Öffentlichkeit zu bahnen.

Im Februar schrieb ich die losen Ideen des Projekts zu einer Geschichte zusammen. Ich dachte daran, die Geschichte an einen Verlag zu schicken. Aber abgesehen davon, dass ich keine Illustrationen hatte, kamen mir beim Schreiben des Exposés Zweifel.

Wer würde diese Geschichte veröffentlichen, wenn es über die Autorin gar nicht viel zu sagen gab und sie keine Referenzen vorweisen konnte?

„Vollzeitmama, Betriebswirtin und ich erzähle Geschichten, seit ich denken kann“ schien mir sehr unzureichend.

Warum sollte jemand an mich glauben?

Gleichzeitig entstand die Notwendigkeit, die Haushaltskasse aufzubessern. Ich machte mich auf die Suche nach einem kleinen Nebenjob. Als Betriebswirtin wollte ich zwar nicht unbedingt arbeiten, aber ich fand auch keine Stelle, die zu 100 % im Homeoffice war. Und Homeoffice plus schickes Büro in Hamburg waren einfach nicht möglich. Alles in der Gegend war total unterbezahlt.

Etwas online zu verkaufen, schien mir eine tolle Option, aber ich fand kein Produkt, das zu mir passte.
Ich steckte in der Sackgasse!
Zufällig hörte ich einen Ausschnitt aus einem Interview mit einer Frau, die von den Engeln der Liebe erzählte und davon, was mit ihrer Hilfe alles möglich wäre.
Ja, das klingt vielleicht kitschig, aber ich bin ein Mensch, der Dinge einfach mal ausprobiert. Und so betete ich einige Tage hintereinander zu den Engeln:

„Was soll ich tun?“

Eines Morgens wachte ich auf und alles war ganz klar.
Wenn ich online etwas anbieten möchte, hinter dem ich zu 100 % stehe, muss es mein eigenes Produkt sein:
Gaudete
Jetzt war das Ziel klar, aber keinesfalls der Weg.
Nach 25 Jahren ohne Handy musste jetzt eines her
Ich hatte mir vor 25 Jahren geschworen, meine Freiheit nicht an ein Handyzu verlieren.
Aber jetzt brauchte ich eines – und alles, was dazugehört: Google-Konto usw.

Ich versuchte, mich in alles einzuarbeiten, und lernte die so oft gescholtene KI als Arbeitspartner kennen und schätzen.
Dort, wo ich keine menschliche Unterstützung gefunden hatte, half jetzt die KI weiter.
Gaudete wird zum Familienprojekt
Baldmerkte ich: Alleine war es nicht zu stemmen. Das Projekt war vielumfangreicher, als ich gedacht hatte.

„Ich brauche eine Website!“, sagte ich zu meinem Mann und versuchte, ihm die Sache schmackhaft zu machen.
„Das ist eher etwas für jemanden, der strukturiert an eine Sache herangeht.“

Sein Ehrgeiz und sein Interesse waren geweckt. Zum Glück hatte ihn das schon immer interessiert und er arbeitete sich ein. Schnellwaren die ersten Fortschritte da, aber auch die ersten Zweifel.

Würden wir es in so kurzer Zeit schaffen, eine Homepage und einen funktionierenden Adventskalender auf die Beine zu stellen?
Schließlich gab es noch seine normale Arbeit, die Kinder, den Garten und das Haus.

Wir versuchten es bei zwei Webdesignern, aber als sie von unserem Projekt hörten, sprangen sie gleich wieder ab und wollten nicht mit uns zusammenarbeiten.

Welche Schwierigkeit ließ sie zurückschrecken?

Wir waren verunsichert. Auch bei Freunden und Bekannten konnte uns niemand helfen.

Es blieb uns nur die Wahl: aufgeben oder alleine weitermachen.

Zum Glück ließen mich die Engel klar spüren: „Ihr schafft das alleine.“
Jetzt machen auch die Kinder mit
Jeden fertigen Tag schickte ich unserem Sohn, der ihn anhörte und Korrektur las.

Einen schlimmeren Kritiker hätte ich wohl nicht engagieren können. Er bearbeitete mich so lange, bis ich eine Stimme im Audioteil austauschte, was bedeutete, mehr als die Hälfte des Inhalts noch einmal zu generieren.

Unsere Tochter wartete schon neben dem Computer darauf, das nächste Spiel zu testen und jede Bastelidee zu überprüfen und zu bewerten.

Auch hier gab es schonungslose Kritik: „Nach 20 Mal ist es langweilig!“

Na, zu meinem Glück schaut man sich jeden Tag nicht so oft an.:-)

Jetzt ist die Website online und der Adventskalender zum Verkauf bereit.
Wir hoffen, ihr habt viel Spaß damit und verbringt als Familie eine gemütliche und besinnliche Adventszeit.

Von Herzen
Nicole, Frédéric, Jérémie und Marguerite